Fluggebiet
Für die Nutzung der Fluggelände ist an den Kassen der Bergbahnen eine Start- und Landekarte für 4 EUR pro Tag zu lösen. Diese berechtigt zu beliebig vielen Flügen auf allen unten aufgeführten Geländen. Haltet euch bitte an diese Regelung, damit die Fluggelände auch weiterhin unterhalten werden können.
Falls ihr auf den Fluggeländen einen Schaden verursacht, insbesondere an den Stadln um den Landeplatz, meldet euch bitte beim Verein. So können die Schäden über eure Versicherung abgewickelt werden ohne daß der Verein auf den Kosten sitzen bleibt.
Das Starten auf Skipisten ist während des Skibetriebs verboten!
Wendepunkte
Wetterstation Wank
Revisionszeiten der Bergbahnen in Garmisch-Partenkirchen:

Wank 1720m
GS/HG (für HG nur mit B-Schein)
Dieser Berg ist einer der thermisch aktivsten Berge in Deutschland. Die Startrichtung ist Südost bis Südwest. Für Drachenflieger steht neben der Bergstation eine Rampe in Startrichtung Südwest zur Verfügung. Zu beachten ist am Wank, daß manchmal ab dem frühen Nachmittag Nordwind das Starten erschwert oder unmöglich macht.
Der Gleitschirmlandeplatz befindet sich vom Talwind geschützt am "Gschwandtner Bauer", der am südöstlichen Fuße des Wankes liegt. Dieser Landeplatz ist zwar etwas außerhalb von Garmisch, jedoch aufgrund der starken Talwinde den anderen Landeplätzen vorzuziehen. Außerdem gibt es dort die wohl beste Brotzeit und den gemütlichsten Biergarten. Die Rückfahrt zum Parkplatz Wankbahn muß dann allerdings selbst organisiert werden. Aber mit ein paar freundlichen Worten findet sich meist schnell eine Fahrgelegenheit.
Drachenflieger landen am Osterfelder Landeplatz. Da die Drachen dazu ganz Garmisch-Partenkirchen überfliegen müssen, ist der Wank für Drachenflieger B-Schein Gelände. Nähere Informationen dazu in der Fluggebietsinfo Osterfelder.
Hinweise:
Die Wankbahn befördert Drachen bis zu 5,10m.
Für Talfahrten gilt eine maximale Länge von 4,60m.
Gefahrenhinweise:
Der Wank ist für Drachen B-Scheingelände!
Osterfelder 2050m
GS/HG
Der Osterfelderkopf, der über die Alpspitzbahn erreichbar ist, bietet eine hochalpine Flugkulisse. Auf 2050 m befindet sich der nach Norden ausgerichtete Startplatz. Drachen starten auf einer Rampe. Hier kann man optisch sehr eindrucksvolle Flugerlebnisse genießen.
Der Landeplatz befindet sich an der Straße zum Parkplatz der Alpspitzbahn. Ein großer Windsack auf einem Heustadel kennzeichnet diesen. Am Landeplatz herrschen oftmals starke Talwinde und Verwirbelungen hinter dem Bach westlich des Platzes.
Wer als Drachenflieger gerne stundenlang im dynamischen Talwind fliegen möchte, dem sei dieser Berg empfohlen. Für Streckenflieger stehen von diesem Berg ebenfalls optimale Möglichkeiten zur Verfügung. Richtung Österreich ins Karwendel, ans Brauneck oder Wallberg führt die nordöstliche Route oder nach Nordwest an den Tegelberg.
1997 gab es von hier die ersten Flüge in die Schweiz!
Auch den Gleitschirmfliegern bietet dieses Gelände optimale Flugmöglichkeiten. Über wunderschöne Genußflüge in den Vormittagstunden bis zu anspruchsvollen Streckenflügen. Die Gleitschirmflieger starten rechts neben der Rampe in der Wiesensenke oder neben der Bergwachthütte Richtung Osten.


Nordstartplatz
Hinweise:
Auf der Wiese und dem Zufahrtsweg zum Landeplatz ist das Parken verboten! Auf dem Parkplatz der Alpspitz- und Kreuzeckbahn gibt es genügend Parkmöglichkeiten.
Der Abbauplatz für Drachen ist südlich des Stadls. Auf keinen Fall östlich abbauen, um Ärger mit den umliegenden Bauern zu vermeiden.
Gefahrenhinweise:
Niemals zu niedrig nach Süden in Richtung Wetterstein (Reintal) fliegen. Wer dort absäuft, kann mit einer garantierten Baumlandung rechnen. Immer nordseitig des Osterfeldergebietes fliegen.
Beim Aufdrehen an der Alpspitze auf Sprengseile achten:
Am Landeplatz herrscht ab Mittag in der Regel starker Talwind. Mit dem Gleitschirm auf keinen Fall hinter dem Erdwall anfliegen. Hier herrschen extreme Turbulenzen!
Kreuzeck 1650m
GS
Das Kreuzeck bietet einen nach Nordosten ausgerichteten, relativ flachen Startplatz, der auch als Schulungsgelände dient. Ausgelegt wird an bzw. oberhalb der Bergwachthütte. Der Flug erfolgt zunächst parallel zum Skilift. Noch vor der Talstation des Lifts muß nach links über die Bäume geflogen weden.
Der Termikeinstieg gestaltet sich durch die Nordausrichtung des Geländes schwierig, doch mit Hilfe des Talwindes können auch vom Kreuzeck längere Flüge gestartet werden. Zu beachten ist der ab Mittag zum Teil heftig einsetzende Talwind. Daher sollte wie auch am Hausberg für einen ausgedehnten Talwindflug erst wieder gegen Abend gestartet werden.
Gelandet wird wie vom Startplatz Osterfelder am Landeplatz an der Straße zum Parkplatz der Alpspitzbahn. Ein großer Windsack auf einem Heustadel kennzeichnet diesen.
Hinweise:
Am nahe gelegenen Kreuzjoch darf nicht gestartet werden!
Auf der Wiese und dem Zufahrtsweg zum Landeplatz ist das Parken verboten! Auf dem Parkplatz der Alpspitz- und Kreuzeckbahn gibt es genügend Parkmöglichkeiten.
Gefahrenhinweise:
Vorsicht bei Seiten- oder Rückenwind am Startplatz und auch unterhalb, da man dann sehr tief über die Bäume am Ende der Schneise kommt bzw. auf dem buckligen Hang wieder Landen muß! Windsäcke am Lift und Fahne an Kreuzalm beachten! Achtung bei Talwind teilweis Turbulenzen am Starthang.
Am Landeplatz herrscht ab Mittag in der Regel starker Talwind. Mit dem Gleitschirm auf keinen Fall hinter dem Erdwall anfliegen. Hier herrschen extreme Turbulenzen!
Hausberg 1250m
GS
Das Fluggelände Hausberg ist im ersten Augenblick ein unscheinbares Fluggelände. Als niedrigster Flugberg - mit einer Höhendifferenz von nur ca. 450 m zum Landeplatz an der Hausbergtalstation - wird sein Potential oft unterschätzt. Mit der nördlichen Ausrichtung steht er frontal zum Talwind. Dies kann für stundenlanges Soaren genutzt werden. Ab ca. 13.00 Uhr wird der einsetzende Talwind noch durch gute Thermik verstärkt, was einen überaus sportlichen Cocktail ergibt. Auf Grund dessen wird dieser Berg am besten in den Vormittagsstunden für Gleit- und Genußflüge genutzt. Vor dem Mittagsläuten ist aber Landen angesagt.
Erst gegen 16.00 bis 17.00 Uhr ist dieser Berg in der Regel wieder sicher startbar. Doch gerade in den späten Nachmittagsstunden macht dieser Berg erst so richtig Spaß. Geübte Piloten können hier nicht nur den dynamischen Talwind nutzen, sondern auch die Abendthermik für kleinere Streckenflüge auskurbeln. Zum Schluß sei noch gesagt, daß der Startplatz in einer engen Skischneise liegt und nur in Begleitung eines Gebietskundigen oder nach einer Einweisung genutzt werden darf. Dies ist eine gut gemeinte Vorschrift, um der Eigenart dieses Berges gerecht zu werden. Aber keine Sorge um bürokratischen Wildwuchs. Wenn es wirklich fliegbar ist, findet sich immer eine Handvoll Einheimischer, die mit Euch den Hausberg entjungfern. Der Talwind kann hier im Tal besonders stark werden!
Hinweise:
Die Hausbergbahn ist in der Sommersaison geschlossen. Der Startplatz kann aber zu Fuß je nach Fitness in ca. 45-60 Minuten erreicht werden.
Gefahrenhinweise:
Vor dem Start unbedingt von Gebietskundigem einweisen lassen.
Der Startplatz liegt in einer Schneise. Besonders bei Seitenwind treten hier extreme Turbulenzen auf! Auf keinen Fall nachmittags starten.
Am Landeplatz herrscht ab Mittag in der Regel starker Talwind. Gegen Abend kann am Hausberg wieder gelandet werden.
Wendepunkte rund um Garmisch-Partenkirchen

Download für Google Earth:
Download für GPS Trackmaker:

Das freeware Programm GPS Trackmaker findet ihr hier.
Mit dieser Software könnt ihr die Wegpunktdatei einlesen und bequem Tracks am PC erstellen. Die Wendepunkte und Tracks lassen sich dann auf alle gängigen GPS Geräte übertragen.

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